Passend zum Start ins neue Schuljahr setzten sich die Schüler und Schülerinnen der Grundschule Percha Ende September intensiv mit dem Thema „Schulgeschichte“ auseinander. Nachdem das Projekt ein Beitrag im Rahmen des Jahresthemas „KulTOUR“ des Bildungsausschusses Percha war, sollten die Kinder anhand persönlicher Berichte und Geschichten von Omas und Opas und von gezielt ausgewählten Gästen in der Schule sowie unter Einbezug geographischer Aspekte die Geschichte der Schule im Dorf erlebnisorientiert und authentisch kennenlernen.

Schon der Herbstausflug führte die Kinder der höheren Klassen in die Bergschule Lanebach, die in ihrer ursprünglichen Form als „Schulmuseum“ erhalten geblieben ist und den Kindern eindrucksvoll Einblick in die Schulzeit ihrer Urgroßeltern und Großeltern gab.

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Am Montag, 23. September besuchte uns die inzwischen 94jährige, ehemalige Lehrerin Maria Aichner in der Schule und erzählte aus ihrer eigenen Schulzeit während der Zeit des Faschismus, ihrer Ausbildung zur Lehrerin während der Kriegsjahre und schließlich aus ihrer Unterrichtszeit in Prettau, Gais und Percha. Am Folgetag kamen dann die „Schüler und Schülerinnen von früher“ zu Wort und hinterließen ein lebendiges Bild der Schule, wie sie früher war.

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Am Mittwoch, 25. September durften die Schulkinder die alten Schulwege von den einzelnen Fraktionen bis zur Schule nach Unterwielenbach begehen. Die vielen Erzählungen und Schulweggeschichten wurden im Unterricht aufgearbeitet und boten jede Menge Stoff zum Schreiben und Reimen, zum Nacherzählen und Theaterspielen.

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Tim Hackhofer 3. Klasse

Am Freitag, 22. November 2019 haben meine Klasse und ich in der Schule übernachtet.

Zuerst gab es in der Turnhalle lustige Spiele und nachher haben wir ein Gespensterbücher-Kennenlernspiel gemacht. Dazu gab es dann ein Quiz zu den Buchnamen. Als Preis gab es eine Zuckerleschleuder und jeder konnte viele Zuckerlein gewinnen.

In der Schulküche haben wir Pizza gemacht, gelesen haben wir auch bis die Pizza fertig war. Auf meine Pizzaecke habe ich Mais, Tomatensoße und Mozzarella gegeben. Das hat toll geschmeckt! Alle Kinder hatten am Ende kugelrunde Pizzabäuche.

Nach dem Essen brauchten wir neuen Lesestoff. Wir haben uns mit den Taschenlampen durch das finstere Treppenhaus auf den Weg in die Bibliothek gemacht.

In der Bibliothek hat sich die Lehrerin als Gespenst verkleidet, aber wir haben das Gespenst so schnell enttarnt, dass niemand Angst hatte. Zwei von uns haben sich dann als Gespenster verkleidet und zwar der Lukas und der David. Nachher haben wir in der Klasse die Bücher aus der Bibliothek gelesen und gruselige Fußgespenster gemacht - das hat gekitzelt!

Den Viertklässlern haben wir einen Streich gespielt. O, wenn ihr wüsstet, was für ein Streich das war! Wir haben unser Schulskelett, den Fritz, verkleidet und haben ihm ein Schild umgehängt, darauf stand: „Ich bin der neue Lehrer“. So haben wir den Fritz hinter die Tür der 4. Klasse gestellt, damit er die Schüler am Montagmorgen erschreckt.

Zum Schluss haben wir eine Schatzsuche gemacht und der Schatz war eine Popcornmaschine mit Popcorn. Sofort haben wir die Maschine angesteckt und Popcorn gemacht. Das war mein erstes selbstgemachtes Popcorn. Es hat toll geschmeckt!

Nach dem Ganzem sind wir ins Bett - eigentlich in unsere Schlafsäcke - gekrochen und haben noch lange mit unseren Taschenlampen gelesen.

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Unter dem Motto „Gutes tun“ sollten heuer am Nikolaustag nicht die Schulkinder beschenkt werden, sondern sie sollten nach dem Vorbild des Heiligen Nikolaus Ärmere beschenken.

Am 11. November besuchte uns eine Mitarbeiterin des Vereins „Kinder in Not“ in der Schule, erzählte den Schülerinnen und Schülern von den oft schlimmen Lebensumständen vieler Kinder in Rumänien und zeigte beeindruckende Fotos. Diesen Kindern wollten wir mit Sachspenden - schön verpackt für das nahende Weihnachtsfest - Freude bereiten. Die Eltern unterstützten die Idee der Schule auf großartige Weise: Über 80 Pakete mit Hygieneartikeln, Kleidung und Schuhen, Schulsachen und Süßigkeiten wurden zusammengetragen und am 6. Dezember im Rahmen der schulinternen Nikolausfeier an Frau Elsa Wolfsgruber, der Vorsitzenden des Vereins „Kinder in Not“ übergeben. Zu Weihnachten werden sie dann in einem Waisenhaus in Pomirla (Rumänien) verteilt.

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