Seit dem Schuljahr 2017/18 wird im F-Zug und seit 2018/19 auch im C-Zug das Konzept BYOD umgesetzt. BYOD ist die Abkürzung für „Bring your own device“, zu Deutsch: „Bring dein eigenes Gerät mit“.

Das bedeutet, alle Schüler*innen dieser beiden Züge arbeiten im Unterricht mit einem kleinen Laptop, ein sogenanntes Chromebook. Es wird von den Familien selbst angekauft (Kostenpunkt: rund 400,00 €) und gehört wie das Heft, das Buch und die Griffelschachtel zu den Schulmaterialien, die von Schülern und Schülerinnen jeden Tag mitgenommen werden.

Damit eröffnen sich viele neue Möglichkeiten für ein zeitgemäßes Lernen.

Durch die Arbeit mit Chromebooks haben die Schüler*innen beispielsweise immer und überall Zugang zu den verschiedenen Materialien, können ihr eigenes Denken und Arbeiten einfacher mit anderen teilen und gemeinsam mit anderen lernen - unabhängig vom Ort. Präsenz-Lernphasen in der Schule können so mit dem Lernen von einem anderen Ort aus sinnvoll verzahnt werden.

Das Chromebook, das die Schüler*innen immer dabei haben, ermöglicht es auch im Unterricht, einfach und unkompliziert mit Bildern, Videos und Audio-Dateien zu arbeiten, Feedbacks und Reflexionsprozesse durchzuführen und auf unterschiedlichen Kanälen Wiederholungen anzubieten, um damit Lerninhalte zu festigen.

Durch den Einsatz dieser Geräte gibt es auch viele neue Möglichkeiten, kreativ zu arbeiten und Lernprodukte wie Podcasts, Erklärvideos, Flyer und Webseiten zu erstellen und den Schülern und Schülerinnen auf diese Weise Gelegenheiten zu bieten, selbst zu produzieren und Inhalte nicht nur zu konsumieren.

Beim Arbeiten mit digitalen Geräten im Unterricht geht es nicht darum, analoge Lernprozesse 1:1 digital abzubilden und es geht auch nicht darum, möglichst viele digitale Tools einzusetzen. Es geht darum, mit den Veränderungen, die das Digitale in der Gesellschaft und in der Bildung mit sich gebracht hat, umzugehen und die Geräte je nach Fach und Lernsetting immer dann einzusetzen, wenn es Sinn macht und einen Mehrwert bietet.

Auf diese Weise können die heute verfügbaren Möglichkeiten mit klassischen Lernmethoden kombiniert und in einem sinnvollen Lernformat optimal genutzt werden.