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Die Deutschlehrpersonen der Klassen 1E und 1G veranstalteten für ihre Schülerinnen und Schüler ein klassenübergreifendes Projekt zur Buchvorstellung. Im Vorfeld hatten sich die Lernenden bereits mit dem Thema „Rund um das Buch“ auseinandergesetzt.

Jeder Schüler sollte ein Buch seiner Wahl lesen und es anschließend möglichst kreativ den Mitschülerinnen und Mitschülern vorstellen. Schwerpunkte bei diesem Projekt waren die Leseförderung, die Internetrecherche, das kreative Gestalten und die Präsentation.

Die drei besten Arbeiten in Inhalt und Darstellungsform wurden prämiert.

 

Klasse: 3C

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Zeitlicher Rahmen:

Elternsprechtag 06.04.2016 – Vormittag und Nachmittag

Vorbereitungen: 5 Unterrichtseinheiten

Inhalt/Ablauf:

Von der Biogärtnerei der Sozialeinrichtung „Bartgaishof“ in Vahrn konnten Kräuterpflänzchen und Biosubstrat kostengünstig erworben werden; von der Töpferei Malfertheiner in Bruneck wurden Tontöpfe gekauft. Die Schüler-innen topften die Pflänzchen ein und gestalteten Namenschildchen. Am Elternsprechtag verteilten die Schüler-innen ein Informationsblatt und boten den Eltern gegen eine Spende die Kräuter an.

Die Einnahmen dieser Aktion gingen kamen zur Gänze einem „Foster“-Sozialprojekt in Uganda zugute, das von Pater Thomas Varghese betreut wird. Pater Thomas baut derzeit eine Schule mit Wohneinrichtung für Waisenkinder in Iyolwa (Distric Tororo) auf. Zudem leitet er das „Girls Empowerment Program” zur Förderung von Mädchen und Frauen in schwieriger Lebenslage. Unterstützt wird seine Arbeit von einzelnen Pfarreien bei Regensburg, wo Pater Thomas einige Jahre wirkte. Der Aufbau der Bildungs- und Wohneinrichtung in Iyolwa basiert auf dem Prinzip der Hilfe zur Selbsthilfe, d.h. die Einrichtung kann sich nach dem Aufbau eigenständig finanzieren.

Pater Thomas steht in persönlichen Kontakt mit meiner Tochter Franziska Cont, die ihn bei ihrem Solidaritätseinsatz in Uganda kennengelernt hat. Während eines Aufenthaltes in seiner früheren Pfarrei bei Regensburg hat er auch meine Familie in Bruneck besucht; voraussichtlich wird er heuer im August Südtirol besuchen um zu seinen Projekten zu informieren und weitere Unterstützer zu gewinnen.

Die Schüler-innen zeigten bei dieser Kräuter-Aktion großen Einsatz und Eifer. Sie konnten 724 € sammeln, die ich am 13.04.2016 für das Projekt in Uganda überwiesen habe – die diesbezügliche Überweisungsbestätigung liegt dem Sekretariat vor.

In der Bezirkszeitung „Puschtra“ Ausgabe 08/Seite 12 wurde zu dieser Aktion ein halbseitiger Artikel veröffentlicht mit dem Titel „Gartenkräuter für Uganda“.

Christina Niederkofler

Fachlehrerin in Naturkunde

 

Klassen:   1C - 3C - 3 Montessori

Zeitraum:

Start:                    Freitag, 22.04.2016

Abschluss:          Dienstag, 03.05.2016

Material

-         6 gleiche Plastikboxen

-         1 Packung Kresse-Samen

-         Messzylinder für Wasser

-         Nylonfolie

Versuchsvorbereitung

Die SchülerInnen der Klasse 1C haben jede der 6 Plastikboxen mit einer Schicht Watte versehen, diese mit einer genau vorgegebenen Wassermenge befeuchtet und darauf 40 Kresse-Samen verteilt. Danach deckten sie jede Box mit Nylonfolie gut ab. Auf 3 Behälter schrieben sie „bestrahlte Pflanzen“, auf 3 „unbestrahlte Pflanzen“.

Standortbedingungen

-         Die drei Boxen mit der Beschriftung „bestrahlte Pflanzen“ wurden im Biologieraum platziert – daneben wurde ein Schnurlostelefon eingeschaltet. Schnurlostelefone senden genauso wie W-Lan und Handy eine hochfrequente pulsierende Funkstrahlung aus.

Die drei Boxen mit der Beschriftung „unbestrahlte Pflanzen“ wurden im Ausweichraum der Klasse 3 Montessori aufgestellt. Dort wurde von den Schülern mit einem Strahlenmessgerät eine sehr schwache Funkstrahlung im untersten Skalabereich festgestellt.

Lehrpersonen und SchülerInnen achteten darauf, für den Versuch zwei Räume so zu wählen, dass die Licht- und Temperaturverhältnisse darin möglichst gleich waren. In beiden Räumen wurden die Boxen in etwa gleicher Entfernung von den Fenstern aufgestellt, wo im gesamten Tagesverlauf keine direkte Sonneneinstrahlung gegeben war. Auf die Keimlinge und Pflänzchen fiel nur gestreutes Licht entsprechend der Tageslänge (an den Versuchstagen war der Himmel ohnehin fast durchwegs bewölkt). Ein Einschalten des elektrischen Lichtes war in diesen Räumen kaum gegeben.

Beide Räume wurden in gleicher Weise beheizt und die Boxen befanden sich entfernt von den Heizkörpern.

Die Wassermenge, die an den jeweiligen Tagen auf der Watte aller 6 Boxen verteilt werden musste, war den SchülerInnen in einer übersichtlichen Liste genau vorgegeben.

Versuchsverlauf

Am 4. Tag nahmen die SchülerInnen der Klassen 3C und 3 Montessori die Nylonfolien bei allen Behältern ab. Die Kresse hatte inzwischen gekeimt. Nun begannen die täglichen Beobachtungen, wobei Größe und andere Auffälligkeiten in der Entwicklung der Kressepflänzchen täglich in einem Protokoll festgehalten wurden. Die SchülerInnen beider dritten Klassen führten diese Aufgaben getrennt voneinander aus. Erst am Ende des Versuches wurden alle Behälter nebeneinander gestellt und die Ergebnisse verglichen.

Ergebnis

 

 

Kresse bestrahlt

 

Kresse unbestrahlt

 

Größe Pflänzchen

zu Versuchsende

deutlich größer als unbestrahlte Kresse, teils doppelt so lang – durchschnittlich ca. 8 cm

deutlich kleiner

durchschnittlich ca. 5 cm

 

Blättchen

 

zartes Grün

kräftiges Grün, frisch

 

Spross

geknickt/gebogen

zu Versuchsende

lang, dünn

stark gebogen, etwa die Hälfte der Pflänzchen geknickt nahe am Boden quer

einzelne Ausnahmen

deutlich kürzer, kräftiger

Großteil der Pflänzchen leicht gebogen, mehrere noch aufrecht

ganz gebogen oder geknickt waren einzelne Ausnahme

Die Zahl der ausgekeimten Samen unterschieden sich bei den beiden Gruppen NICHT

In keiner der 6 Boxen gab es verwelkte Pflänzchen

Die Sprosse der unbestrahlten Kressepflänzchen waren deutlich kürzer geblieben im Vergleich zu den bestrahlten. Die Gestalt der unbestrahlten Kresse war jedoch kräftiger, frischer und intensiver grün (siehe Bild). Während die Sprosse der unbestrahlten Kresse nur etwas gebeugt oder noch aufrecht standen, hatte sich der Großteil der Sprosse der bestrahlten Kresse bereits stark gebogen oder lag gar nahe am Boden. Die SchülerInnen konnten auf Anhieb die unbestrahlte von der bestrahlten Kresse unterscheiden, bei Abdeckung der Beschriftung der Boxen.

  • bestrahlt-unbestrahlt
  • unbestrahlt-bestrahlt

Im Bild: links Kresse bestrahlt – Pflänzchen lang, Sprosse gebogen, Blättchen hell grün, rechts Kresse unbestrahlt – Pflänzchen kürzer, kräftiger ausgebildet, Blättchen intensiv grün

Erkenntnis und Erfahrung

Dieses Ergebnis legt die Annahme nahe, dass die Bestrahlung mit pulsierender Mobilfunkstrahlung die Wachstumsgeschwindigkeit bei Kresse anzuregen vermag, wobei die Ausbildung der Pflanzenorgane und des Blattgrün aber schwächer erfolgt. Diese Annahme müsste jedoch durch weitere Versuche erst bestätigt werden.

Im Laufe des Versuches konnten die SchülerInnen grundlegende Erkenntnisse zu den Keimungs- und Wachstumsbedingungen von Pflanzen sowie zur Durchführung eines naturwissenschaftlichen Versuches gewinnen. Es mussten immer wieder Zusammenhänge bedacht werden und es stellten sich eine Reihe von Fragen: Welche Voraussetzungen brauchen Pflanzen zum Keimen? Auf welche Bedingungen bei der Versuchsvorbereitung und Durchführung müssen wir besonders achten? Wo könnten sich Fehlerquellen ergeben? Wie können wir die Beobachtungen und das Ergebnis interpretieren? …

Die SchülerInnen mussten Verlässlichkeit bei ihrer Arbeit zeigen, sich mit Mitschülern und Lehrpersonen absprechen und austauschen.

Mehrere SchülerInnen waren noch nie auf Nachteile oder Risiken zum Mobilfunk aufmerksam gemacht worden. Die Auseinandersetzung mit dem Thema Mobilfunk im Rahmen dieses Versuches und die Beobachtungen schienen für so manchen Anstoß, darüber nachzudenken, den persönlichen Umgang mit Schnurlostelefon, Handy und W-LAN einmal zu reflektieren und vielleicht auch im eigenen Alltag bewusster zu handeln. Im Einführungsvortrag zum Versuch hat Dott. Francesco Imbesi von der unabhängigen Verbraucherzentrale Bozen die SchülerInnen auch allgemein angeregt, Werbung und gängiges Konsumverhalten durch persönliche Beobachtungen und Information zu hinterfragen und überprüfen.

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Drei Schülerinnen unserer Schule nutzten in diesem Schuljahr die Gelegenheit, an einem Projekt teilzunehmen, das der Schulverbund Pustertal für 20 Schüler und Schülerinnen verschiedener Schulen organisiert hat: Amelie Ploner von der Klasse IIIA, Laura Burchia von der II D und Anna Recla von der II Montessori.

Bei einem Besuch im Haus der Solidarität in Brixen lernten die Teilnehmer am Projekt diese Einrichtung, Bewohner und Mitarbeiter kennen. Sie halfen beim Kochen, genossen das Mittagessen und unterhielten sich mit den Menschen.

Die Eindrücke, die sie mitgenommen hatten, verarbeiteten sie in einer Schreibwerkstatt zu Texten. Die Autorin und Filmemacherin Astrid Kofler leitete den Workshop. Sie bestärkte die SchülerInnen, ihre persönliche Sichtweise zum Ausdruck zu bringen, lobte Gelungenes und gab Anregungen zur Überarbeitung der Texte.

Ausschnitte der SchülerInnentexte wurden in der Maiausgabe der Straßenzeitung zebra veröffentlicht.

Außerdem erhielten die jungen Autorinnen die Gelegenheit, in einem Studio von RAI Südtirol Textausschnitte vorzulesen.

Mit einer Aktion am International Restaurant Day endet das Projekt. Die Veranstaltung findet am 21.Mai 2016 im Innenhof des Ursulinenklosters in Bruneck, Tschurtschenthalerpark 1 statt. Dabei werden neben indischen Spezialitäten auch Kostproben aus der Feder junger Menschen geboten. Von 13.30 Uhr bis 14.00 Uhr und von 14.30 Uhr bis 15.00 lesen die jungen AutorInnen aus ihren Texten.

Die Texte sind hier abrufbar:

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Im Rahmen des Mobilitätsprojektes Erasmus+ Jobshadowing LESEN waren vom 12.04.-15.04.2016 an unserer Schule fünf Personen (ein Schulinspektor, ein Schulstellenleiter und drei Lehrerinnen) aus der Steiermark zu Besuch.

In den drei Tagen wurden zahlreiche Bibliotheksangebote des laufenden Schuljahres vorgestellt, erklärt und praktisch angewandt. Dabei konnten die Delegierten, Walter, Siegfried, Ilse, Wera und Nina, nicht nur der Bibliothekarin und Bibliotheksleiterin, sondern auch noch anderen Lehrpersonen über die „Schulter schauen“ und Einblick in viele lesefördernde Methoden bekommen.

Abgerundet wurden die drei Tage mit einem Vortrag von Herrn Dr. Markus Fritz, stellvertretender Direktors des Amtes für Bibliotheken und Lesen“, zum Thema „Schulbibliotheken in Südtirol“.

Wir bedanken uns herzlichst bei Walter, Siegfried, Ilse, Wera und Nina für ihre wertvollen Tipps und Arbeitsunterlagen zur Leseförderung, ihre schmackhaften Mitbringsel, ihr großes Interesse und ihre kollegiale, angenehme Art.

Ein Dankeschön für die Unterstützung auch an unseren Herrn Direktor und an jene Kolleginnen, welche sich „über die Schulter schauen ließen“!

 

Dokumentation Impfstatus

Die Dokumentation des Impfstatus wird durch die Sanitätseinheit ausgestellt oder kann in Form einer Ersatzerklärung erfolgen. Diese muss bis 31.10.2017 im Sekretariat der Schule abgegeben werden, fehlende Bestätigungen werden der Sanitätseinheit gemeldet. Die Informationen zum Datenschutz finden Sie hier.

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